Anja Michaela Kretz zeigt im Alten Dampfbad Kunst, die man nicht einfach nur anschaut, sondern entdeckt. Alte Instrumente werden auseinandergebaut und in völlig neue Formen gebracht. Stoffe werden geschichtet, verdichtet, verändert – bis daraus plötzlich etwas ganz Eigenes entsteht.
Das Spannende: Hier geht’s nicht um „verstehen müssen“, sondern ums Staunen. Um Details, die ihr erst auf den zweiten Blick entdeckt. Um Formen, die sich irgendwie vertraut anfühlen – und dann doch ganz anders sind.
Der Titel „Iterō“ – lateinisch für „ich wiederhole“ – ist dabei Programm. Wiederholung heißt hier nicht Kopie, sondern Veränderung: Formen tauchen wieder auf, verschieben sich, entwickeln sich weiter. Genau darin entsteht etwas Neues – Schritt für Schritt, Schicht für Schicht.
Wer gleich zum Start dabei sein möchte: Die Eröffnung findet am Freitag, 27. März, um 19.00 Uhr statt. Die Ausstellung läuft dann bis zum 17. Mai.
Foto: © Gesellschaft der Freunde junger Kunst