„Rock me Mozart“ – oder war es Amadeus?

Was passiert, wenn ein Pop-Provokateur und ein Klassikgenie sich eine Bühne teilen? Am 12. Februar verschmelzen im Festspielhaus Falco und Mozart zu einem Abend, der Regeln ignoriert und Genres durcheinanderwirbelt.

Gegensätze ziehen sich an – und manchmal explodieren sie gemeinsam. Falco, Enfant terrible der 80er, trifft auf Mozart, Wunderkind des 18. Jahrhunderts. Zwei Epochen, zwei Attitüden, ein Abend, der zeigt: Das geht. Und wie.

Wenn „Rock Me Amadeus“ durch den Saal schallt und klassische Motive plötzlich ganz selbstverständlich dazugehören, verschwimmen die Grenzen. Pop wird dramatisch, Klassik bekommt Groove, und irgendwo dazwischen entsteht ein Mix aus Konzert, Theater und Tanz, der sich nicht entscheiden will – und genau deshalb funktioniert.

„Falco meets Amadeus“ ist kein nostalgischer Rückblick und keine trockene Hommage. Es ist laut, emotional, überraschend und voller Energie. Mal provokant, mal elegant, immer mit einem Augenzwinkern Richtung Wien – und garantiert nichts für Leute, die gerne sitzen bleiben.

Kurz: ein Abend für alle, die Falco feiern, Mozart mögen oder einfach neugierig sind, was passiert, wenn man musikalische Regeln bewusst ignoriert. Am 12. Februar im Festspielhaus – und danach hat man ziemlich sicher einen Ohrwurm mehr als vorher.

Foto: © Festspielhaus Baden-Baden

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