Protein hat einen ziemlich guten Ruf: Es sättigt, ist wichtig für Muskeln und Knochen und gehört selbstverständlich zu einer ausgewogenen Ernährung. Kein Wunder also, dass „High Protein“ inzwischen auf immer mehr Verpackungen prangt. Nur: Mehr ist deshalb nicht automatisch besser.
Ernährungswissenschaftlerin Dr. Angela Bechthold nimmt den Protein-Hype im Gesundheitsmagazin der AOK genauer unter die Lupe. Und räumt gleich mit einem verbreiteten Gedanken auf: Die Mehrheit der Menschen nimmt bereits ausreichend Protein über ganz normale Lebensmittel zu sich. Hülsenfrüchte, Nüsse, Getreide- und Milchprodukte, Eier, Fisch oder Fleisch liefern davon reichlich. Einen erhöhten Bedarf können beispielsweise ältere Menschen sowie Leistungs- und ambitionierte Freizeitsportler haben.
Spannend wird es beim Blick aufs Kleingedruckte: Ein „High Protein“-Label sagt nämlich noch lange nichts darüber aus, wie viel Zucker, Salz, Fett oder Zusatzstoffe ein Produkt enthält. Und manche Proteinprodukte kosten deutlich mehr als ihre herkömmlichen Varianten.
Bevor also der nächste Proteinpudding automatisch im Einkaufswagen landet: Was steckt wirklich hinter dem Hype und wann ergibt die Extraportion Eiweiß Sinn? Im AOK-Gesundheitsmagazin gibt’s den Faktencheck.
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